Aktuelles zum Corona-Virus

Letzte Meldungen zum Thema Corona-Virus

Bayerisches Staatswappen

Erleicherung der Beschränkungen ab 08. Juli 2020

    Bericht aus der Kabinettssitzung
  Bayerische Corona-Strategie / 200 Personen bei Veranstaltungen und Versammlungen im Freien bzw. 100 in geschlossenen Räumen zugelassen / Freizeiteinrichtungen im Innenbereich können wieder öffnen / Kontaktlose Sportwettkämpfe in geschlossenen Räumen sowie Train …mehr
Bayerisches Staatswappen

Änderung der bayerischen Corona Strategie - Bericht aus der Kabinettssitzung vom 16. Juni 2020

 1. Bayerische Corona Strategie
Aufhebung des Katastrophenfalls - Erweitereung der allgemeinden Kontaktbeschränkungen - Lockerungen in Handel, Gastronomie und bei Veranstaltungen - mehr Publikum in Kunst und Kultur
   Durch die zielgerichteten Maßnahmen der Staatsregierung ist es in den vergangenen  …mehr
Corona App

Aufruf der Bundesregierung zur Unterstützung im Kampf gegen Corona

Zur Unterstützung im Kampf gegen Corona kann man sich die Corona-Warn-APP aufs Handy laden. Diese hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein A …mehr

Eichenprozessionsspinner im Gemeindegebiet

Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Schon mehrere Bäume im Gemeindegebiet sind bereits befallen. 
Gemeindeverwaltung bittet, befallene Bäume unter Tel. (08441) 80 64-0 zu melden. Die entsprechenden Maßnahmen bzw. Kontaktaufnahme werden dann eingeleitet.

 

Eichenprozessionsspinner 2

 

Wichtiges für Sie, was Sie über den Eichenprozessionsspinner wissen müssen:


Wie der Name sagt, finden sich die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners hauptsächlich an Eichen. Befallen werden vor allem einzeln stehende Bäume oder solche am Waldrand (besonders an der wärmebegünstigten Südseite). Die Raupen werden bis zu fünf Zentimeter lang und haben eine dunkle, breite Rückenlinie mit samtartig behaarten Feldern und rotbraunen, langbehaarten Warzen. Sie leben gesellig und gehen in Gruppen von 20 bis 30 Individuen im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche, daher der Name „Prozessionsspinner“. Im Laufe ihrer Entwicklung bilden sich bei den Larven Brennhaare mit Widerhaken, die ein Nesselgift, das Thaumetopoein, enthalten, die beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen.

Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, deshalb ist die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Sträucher).

 

Eichenprozessionsspinner 4


Für den Menschen gefährlich sind die Haare des dritten Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichen-Prozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Die Raupendermatitis kann sich in drei verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern zeigen:


Kontakt-Urtikaria (Quaddeln)
toxische irritative (Reiz auslösende) Dermatitis (Hautentzündung)
anhaltende Papeln (Knötchen), die an Insektenstichreaktionen erinnern.


Die Hautreaktionen halten (unbehandelt) oft ein bis zwei Wochen an.

 

Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Hier wären Kortisonsprays und Sprays mit Bronchien-erweiternden Mitteln erforderlich. Selten ist eine stationäre Behandlung mit Infusion von Kortison oder Theophyllin notwendig. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. Selten sind allergische Schockreaktionen.


Vorsichtsmaßnahmen
Grundsätzlich die Befallsgebiete meiden
Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme, Beine) schützen
Raupen und Gespinste nicht berühren
Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach (möglichem) Kontakt mit Raupenhaaren
Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind
Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen.

 

Eichenprozessionsspinner 3

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