Neugestaltung Ortsmitte / Umgriff Waldbauernschule

Wie bereits in der Bürgerinformationsveranstaltung präsentiert, anbei der vorläufige Finanzierungsplan zur Ortsmitte Scheyern

Antrag Bürgerbegehren Mehrwert für Scheyern - Vorläufiger Finanzierungsplan

(Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

 

Grossansicht in neuem Fenster: Neugestaltung der Ortsmitte Präsentation

Grossansicht in neuem Fenster: Neugestaltung Ortsmitte Präsentation

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter Downloads "Neugestaltung Ortsmitte Präsentation" am Ende dieser Seite

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgerinformationsveranstaltung


zur Vorstellung der neuen Ortsmitte Scheyern

durch das Architekenbüro DEPPISCH ARCHITEKTEN GMBH.

(Sieger des Architektenwettbewerbs)


Dazu lädt


1. Bürgermeister Manfred Sterz


alle Bürgerinnen und Bürger


am Mittwoch, den 17. Juli 2019 um 19.00 Uhr


in den Wittelsbachersaal der Benediktinerabtei Scheyern, Schyrenplatz 1


recht herzlich ein.

 

Informationsblatt Neue Ortsmitte 2

Informationsblatt Neue Ortsmitte 1

 

Zum Vergrößern siehe Downloads am Ende dieser Seite

 

 

1. Impulsprojekt Wettbewerb Waldbauernschule


Aufgabe, Ziele, Handlungsbedarf

 

Grossansicht in neuem Fenster: Waldbauernschule

Die Liegenschaft der ehemaligen Waldbauernschule wurde am 17.01.2006 von der Gemeinde Scheyern vom Freistaat Bayern erworben. Der Erwerb wurde seinerzeit mit der Bedingung verknüpft hier überwiegend Gemeinbedarfsnutzungen (z.B. Kindergärten, Kinderkrippe, Bauhof, Rathaus) unterzubringen.

Da die Ortsmitte funktional geschwächt ist, nimmt der Bereich der Waldbauernschule eine zentrale Schlüsselposition für die weitere Ortsentwicklung und -gestaltung ein.

In der Revitalisierung des erhaltenswerten Altbaus (im Kern aus dem Jahr 1568) liegen enorme Potenziale für eine Stärkung und Attraktivierung des Ortskernes.

In diesem Zusammenhang sollen ein maßvoller und situationsverträglicher Ergänzungsbau und eine gestalterischen Aufwertung der öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen im Umfeld entstehen.

 

 

 

Herangehensweise

 

Grossansicht in neuem Fenster: Waldbauernschule Areal

In seiner Sitzung am 02.02.2016 hatte der Gemeinderat der Gemeinde Scheyern daher beschlossen, für die Maßnahme „Neue Ortsmitte Scheyern mit Sanierung ehemaliger Waldbauernschule und Neubau Rathaus“ einen Architekten-Wettbewerb durchzuführen. Neben dem Realisierungsteil wurde ebenfalls ein freiraumplanerischer Ideenteil vorgesehen. Durch diesen erhoffte sich die Gemeinde Scheyern weitere Impulse für die Weiterentwicklung der Ortsmitte. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Beziehung zum Kloster ein.

 

Zwischen Kloster-Portal und Ortsmitte besteht eine wichtige Weg- und Sichtbeziehung. Die ursprüngliche Ortsmitte Scheyerns soll reaktiviert werden und mit dem Klostervorbereich räumlich wie gestalterisch in Bezug gebracht werden.

Im neu entstehenden Ensemble des Realisierungsteils wurde unter anderem die Unterbringung der Nutzungen des Rathauses, interkommunaler Büroflächen, einer öffentlich zugänglichen Bücherei und Räumlichkeiten für die Volkshochschule, sowie einer Gastronomie (z.B. Tagescafé, Eisdiele) vorgeben.

Grossansicht in neuem Fenster: Neue Ortsmitte Ausblick

Der Wettbewerb fand großes Interesse, so dass sich insgesamt 42 Architekturbüros nach der Ausschreibung meldeten. Von diesen wurden fünf Architekturbüros von der Gemeinde Scheyern selbst vorgeschlagen sowie weitere 10 Architekturbüros notariell ausgelost.

 

 

 

Ergebnis des Architektenwettbewerbs mit freiraumplanerischen Ideenteil


1. Preis Deppisch Architekten, grabner, huber, lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner


2. Preis harris + kurrle architekten bda Partnerschaft mbB, Jetter Landschaftsarchitekten BDLA


3. Preis Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA GbR, JOMA Landschaftsarchitektur

 

 

 

Wappen der Gemeinde Scheyern

 


 

 

 

 

Umgriff Schyren-Areal

 

 

2. Impulsprojekt Fortschreibung Rahmenplan Schyren-Areal


Aufgabe, Ziele, Handlungsbedarf


Die Gemeinde Scheyern möchte ihre Rahmenplanung „Schyrenkaserne“ aus dem Jahre 1993 fortschreiben. Grundidee der damaligen Rahmenplanung war die Umnutzung bzw. Rückführung des nördlichen Bereichs (ehemaliges Kasernengelände) zu einer öffentlichen Gemeinbedarfsnutzung und die angepasste Entwicklung des südlichen Bereichs für Wohnnutzung einschließlich der notwendigen Wohnfolgeeinrichtungen. Aus Sicht der Gemeinde ist eine städtebauliche Untersuchung der Standorte


(1) „Areal Nord der ehemaligen Schyrenkaserne“,


(2) „Areal Süd Fuhrpark Gelände der ehemaligen Schyrenkaserne“ und


(3) „Nahversorgungsstandort EDEKA“


im Rahmen des „IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) 2017“ äußerst sinnvoll und notwendig für die langfristige Gesamtentwicklung der Gemeinde. Nicht zuletzt wegen des großen Flächenpotenzials im Gemeindebesitz, für die die Nutzungsbindung im „Areal Nord der ehemaligen Schyrenkaserne“ zum 30.06.2024 ausläuft. Das Datum der Nutzungsbindung ist jedoch nur ein Termin im Kalender. Der nicht einen Wegfall der Räumlichkeiten bedeutet. Ein Beispiel dazu ist das Gebäude 19 (Vereinsheim). Hier ist die Nutzungsbindung zum 30.12.2016 bereits abgelaufen. Die Räumlichkeiten werden nach wie vor vom Jugendtreff, der Volkshochschule und des Gartenbauvereins weiter unbefristet benutzt.

Darüber hinaus gibt es derzeit diverse Anfragen zum Neubau eines größeren Lebensmittel-Vollsortimenters (s. Punkt (3) „Nahversorgungsstandort EDEKA“ sowie Punkt (2). „Areal Süd der ehemaligen Schyrenkaserne“).


Das Potenzial des gesamten Schyren-Areals kann bei der künftigen Ortsentwicklung insbesondere auch für die Verbesserung der Daseinsvorsorge genutzt werden. Denkbar sind Einrichtungen und Angebote zu den Themen soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Alltagsorganisation, Wohnen, Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren und Gestaltung des öffentlichen Raums.

 

 

Areal Nord

 

(1) „Areal Nord der ehemaligen Schyrenkaserne“ (ca. 33.533 m²),


(2) „Areal Süd der ehemaligen Schyrenkaserne“ (ca. 12.299 m²)


(3) „Nahversorgungsstandort EDEKA“ (Bestand 2.775 m²)


(4) Kindergarten Froschkönig (ca. 2.420 m²)


(5) Wertstoffhof (ca. 6.420 m²)

 



Zu (1) „Areal Nord ehemalige Schyrenkaserne“


Das Areal der ehemaligen Bundeswehrkaserne wurde nach Aufgabe des Standortes vollständig von der Gemeinde Scheyern erworben, allerdings unter der Maßgabe, Gebäude für schulische Einrichtungen, Jugendarbeit und soziale Zwecke zu verwenden. Diese Bindung reicht bis 2024.

Die ehemaligen Kasernenbauten wurden zur Grundschule Scheyern, zur Kinderkrippe Regenbogen der Gemeinde, zu einer Turnhalle/ Mehrzweckhalle (Gebäude 5), zu einem Vereinsheim (ehemals Offiziersheim) und einem Schießstand der Scheyrer Schützen (ehemals Küchentrakt) umgebaut.

Das Gebäude 9 wird seit Februar 2016 als Asylunterkunft im Erdgeschoss genutzt. Im Obergeschoss des Gebäudes haben eine Vielzahl von Scheyerer Vereinen Räumlichkeiten für die Vereinsarbeit. In diesem Gebäude befindet sich die Heizanlage für das komplette Areal, eine Ölheizung. Es ist zu beachten, dass bei evtl. Abriss des Gebäudes die nicht mehr zeitgemäße Heizanlage z.B. durch eine Wärmepumpe oder eine Hackschnitzelheizung ersetzt wird (gemäß Scheyrer Klimaschutzkonzept vom 11.10.2016).

Das Vereinsheim wird intensiv von der Volkshochschule genutzt und der Scheyrer Jugendtreff belegt dort 2 Zimmer.

Die Mehrzweckhalle / Turnhalle wurde von den US Amerikanern nach dem 2. Weltkrieg errichtet. Eine aktuell beantragte Nutzungsänderung muss jetzt nachgeholt werden, da diese in den 90er Jahren für einen zivilen Gebrauch nicht getätigt wurde. Hintergrund hierzu war die Doppelturnhalle an der Mittelschule. Nach damaliger Aussage des Schulamtes war die Doppelturnhalle ausreichend für die beiden Schulen. Aufgrund der kurzen Entfernung hat sich die Benutzung der benachbarten Halle jedoch angeboten. Derzeit wird die Mehrzweckhalle von der Schule und den ortsansässigen Vereinen genutzt. Davon der vordere Teil der Mehrzweckhalle als Theatersaal des Theatervereins „Scheyerer Bühne e.V.“.

 


Zu (2) „Areal Süd der ehemaligen Schyrenkaserne“


Das ist der ehemalige „Technische Bereich/ Fuhrpark“ des Kasernengeländes. Diese ca. 12.299 m² große Fläche im Gemeindebesitz wird als großes Potenzial für Wohnnutzung und eine EDEKA Erweiterung eingeschätzt.

Zu (3) „Nahversorgungsstandort EDEKA“


Der EDEKA Laden mit über 700 m² Verkaufsfläche wurde in den 1990er Jahren gebaut. Es gibt einen Pachtvertrag von EDEKA mit dem Grundstückseigentümer, einem Investmentfonds. Eine aktuelle Planung von EDEKA Südbayern sieht einen Abriss und Neubau mit Erweiterung auf 1.200 m² Verkaufsfläche sowie die Errichtung von 60 Stellplätzen vor. Ein Lebensmittelvollsortimenter dieser Größenordnung in Ortsrandlage bedarf einer Änderung des Flächennutzungsplans. Die Haupterschließung zu einem EDEKA soll über die Staatsstraße 2084 erfolgen.

 

 


Untersuchungsbausteine Fortschreibung Rahmenplanung Schyren-Areal


Untersuchungsbausteine „Areal Nord“

 

Areal Nord 2

 

(1) Grundschule , Schulhof


(2) Kinderkrippe „Regenbogen“, Spiel und Garten


(3) Mehrzweckhalle u. Theaterverein „Scheyerer Bühne“


(4) Vereinsheim


(5) Gebäude 9 (Asylbewerber und Vereine) sowie Schulsportplatz und Bogenschützenplatz


(6) Potenzialfläche für „Besonderes Wohnen“


(7) Erschließungsstraße vom Botenweg – Anlieferung, Notfahrzeuge etc.


(8) Potenzialfläche für „Spiel/ Sport im Park“


(9) Kindergarten Froschkönig


(10) Nahversorgung (EDEKA Standort) Bestand: Verkaufsfläche 700 m², Geschossfläche ca. 1.100 m², Stellplätze ca. 30, Grundstück ca. 2.775 m² zu untersuchen: Erweiterung Lebensmittel-Vollsortimenter: Verkaufsfläche 1.200 m², Nutzfläche 1.600 m², 60 Stellplätze


(11) Neue Erschließungsstraße Lebensmittel-Vollsortimenter und neues Wohngebiet Untersuchungsbaustein „Areal Süd“


(12) Potenzialfläche Neues Wohngebiet


(13) Gestaltung Ortseingang/ Wertstoffhof Bestandsgebäude und Außenanlagen, ggf. Optimierungsvorschlag


Eine vertiefende Untersuchung zu diesem Impulsprojekt wird derzeit vom Architekturbüro Claudia Schreiber GmbH aus München durchgeführt.

 

 

 

 

 


 

 

 

Tag des offenen Denkmals

 

 

Am zweiten Sonntag im September fand wieder der „Tag des offenen Denkmals" statt. In diesem Jahr stand der europaweite Aktionstag unter dem Motto „Macht und Pracht".

 

Tag des offenen Baudenkmals

Auch die Waldbauernschule sowie die Skulpturenausstellung konnte am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden: v.l.n.r.: Peter Wismath vom Büro Dömges Architekten, Scheyerns 2. Bürgermeisterin Dr. Katja Limpert, Margit Grüner, Bürgermeister Manfred Sterz und Franz-Xaver Hitzler (Kunsthändler und Initiator der Ausstellung). Foto: Neufeld

 

 

Der Landkreis Pfaffenhofen war mit fünf verschiedenen Veranstaltungen vertreten. Wie Michaela Sanhieter, Leiterin der Bauverwaltung am Landratsamt Pfaffenhofen, mitteilte, waren viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unterwegs, um die geöffneten Denkmäler zu besichtigen.

 

In der Stadt Pfaffenhofen gab es zwei Angebote: Ursula Beyer vom Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. bot eine geführte Denkmaltour zu den wesentlichen Denkmälern in Pfaffenhofen zwischen Hungerturm und Flaschlturm. Wer beim Tag des offenen Denkmals keinen Platz fand, kann sich bei Ursula Beyer unter Tel. 08441 803956 oder E-Mail kontakt@hkk-paf.de melden.

 

Außerdem war in Pfaffenhofen das Ritterhaus geöffnet. Das Ehepaar Baierl führte durch das Haus und erläuterte dabei die Geschichte des Gebäudes und gab einen Einblick in die Umbau- und Sanierungsarbeiten, die erforderlich waren, um das Gebäude wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen und einer zeitgemäßen Nutzung zuzuführen.

 

In Scheyern führte Peter Wismath vom Büro Dömges Architekten zusammen mit Ersten Bürgermeister Manfred Sterz durch das Gebäude, das als Wirtshaus errichtet und danach als Waldbauernschule genutzt wurde. Auch der Dachstuhl konnte von den Interessierten besichtigt werden. Der Bürgermeister machte dabei neugierig auf den derzeit laufenden Wettbewerb verschiedener Planungsbüros für die Überplanung des gesamten Areals.

 

Margit Grüner präsentierte derweil ihre funkelnden aus Keramik- und Porzellanteilen komponierten Skulpturen, die verschiedene Produktköniginnen, wie z.B. die Hopfenkönigin oder die Spargelkönigin darstellen.

 

In Vohburg gab es von Archivpfleger Rudolf Kolbe einen informativen Lichtbildervortrag über den Burgberg mit Burgtor, die sanierte Burgmauer, die Pfarrkirche St. Peter und das ehemalige Pflegerschloss. Im Anschluss daran fand eine kurze Führung statt, bei der man das neu renovierte Pflegerschloss besichtigen konnte.

 

In Jetzendorf führten Frau Hautmann und Herr Götz vom Büro Bergmann durch das bereits fertig renovierte Hochschloss sowie die derzeitige Baustelle im West- und Südflügel des Schlosses Jetzendorf. Sie erläuterten Baugeschichte sowie geplante Maßnahmen und zeigten auf, wie das Schloss künftig genutzt werden soll.

 

 

 

drucken nach oben