Krippen ABC

A - Abwesenheit

Sollte ihr Kind die Krippe nicht besuchen können, bitten wir Sie uns bis 8.30 Uhr in der jeweiligen Gruppe des Kindes zu informieren. Falls dies nicht der Fall ist, müssen wir leider auch das Mittagessen für diesen Tag berechnen.

B - Bayrischer Bildungs-/Erziehungsplan

Die Kinderkrippe hat laut Gesetz einen Bildungs-, Betreungs- und Erziehungsauftrag. Die Inhalte dieses Auftrags sind im BEP geregelt. Dieser ist die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit und darauf ist unsere Konzeption aufgebaut.

C - Catering

Unser Mittagessen wird täglich von MiKi’s – Catering“ gekocht und geliefert. Hierfür berechnen wir 3,00 € pro Mahlzeit. Falls das Catering Urlaub hat, wird in der Kinderkrippe frisch gekocht. Der Speiseplan hängt vor jeder Gruppe aus.

D - Dokumentation

Die Kinder werden in ihrer gesamten Krippenzeit von uns pädagogisch begleitet. Um ihre Entwicklung (Stärken und Schwächen) zu erkennen, beobachten, wir die Kinder und halten dies schriftlich in Beobachtungsbögen (Petermann& Petermann) fest. Diese dienen dem Wohl Ihres Kindes und sind eine Grundlage für die Gespräche mit Ihnen.  Die Gespräche finden nach Absprache mit Ihnen 1 – 2 Mal im Jahr statt. Zusätzlich arbeiten wir mit Portfolio. Das Portfolio dokumentiert mit Fotos, Texten und Bildern die Entwicklungsschritte des Kindes.

E - Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist ein absoluter Qualitätsstandart in unserer Einrichtung. Die Eingewöhnung geschieht elternbegleitend, abschiedsbewusst und auf das Kind bezogen. Ca. 3 – 4 Wochen vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Eingewöhnungsgespräch zwischen Eltern und Gruppenpersonal statt, um verschiede Fragen und Unsicherheiten zu klären. Der Übergang von der Familie in die Einrichtung, die sogenannte Eingewöhnungsphase orientiert sich am Berliner Modell. Generell sollten sie sich ca. drei bis sechs Wochen für die Eingewöhnung Zeit nehmen, da die Trennungszeit der Kinder stufenweise erhöht wird. Eine detaillierte Erklärung können Sie unserer Konzeption entnehmen.  Die Dauer der Eingewöhnung wird für jedes Kind individuell festgelegt. Abgeschlossen wird die Eingewöhnungsphase mit einem Eingewöhnungsabschlussgespräch mit den Eltern.

F - Freispielzeit

Freispiel ist nicht einfach „nur“ spielen, sondern es bietet Ihrem Kind die Möglichkeit die Welt zu entdecken. Hier können die Kinder über ihren Spielpartner, das Spielmaterial und die Dauer des Spiels frei entscheiden. Während der Freispielzeit können wir ihr Kind intensiv beobachten und somit die Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen erkennen und dementsprechend fördern.

G - Geburtstag

Nach Absprache mit den Eltern feiern wir den Geburtstag ihres Kindes in der Gruppe. Wir singen dem Geburstagskind ein Lied, gratulieren und überreichen ihm ein Geschenk. Zur Brotzeit lassen wir uns das Geburtstagsessen (Kuchen, Brezen und Wiener, Obst…) schmecken.

H - Hospitation

Einmal im Krippenjahr werden in unserer Einrichtung Hospitationstage für die Eltern angeboten. An diesen Tagen haben Sie als Eltern die Chance, den Krippenalltag Ihres Kindes aktiv mitzuerleben und zu begleiten.

I - Informationen

Die Krippe hat verschiedene Möglichkeiten Sie über Termine, Abläufe und Neuigkeiten zu informieren. Im Eingangsbereich und an den jeweiligen Gruppentüren sind unserer Pinnwände. Dort hängen Wochenpläne, Listen und wichtige Mitteilungen aus. Außerdem befindet sich vor jeder Gruppe eine „Elternpost“ für die direkte Zustellung von Informationen (z.B. Elternbriefe)

J - Jahresthema

Zum Anfang des Krippenjahres planen wir, das pädagogische Personal, am Planungstag die Termine für das kommende Krippenjahr. Hier besprechen wir auch das Jahresthema.

K - Krankheit

Laut Infektionsschutzgesetzt sind Sie dazu verpflichtet, wenn Ihr Kind an einer ansteckenden Krankheit leidet unserer Einrichtung (Leitung) dies zu melden.  Auch wir als Gemeinschaftseinrichtung sind dazu verpflichtet, dies anonym zu veröffentlichen und an das Gesundheitsamt zu melden. Um zu verhindern, dass andere Kinder oder Personal angesteckt werden, muss das Kind solange zu Hause betreut werden bis es wieder ganz gesund ist.

 

48-Stunden-Regel

Bei Fieber, Erbrechen oder Durchfallerkrankungen gilt eine Frist von 48 Stunden ohne Krankheitserscheinungen. Erst dann darf das Kind die Einrichtung wieder besuchen.

Hierbei müssen wir zusätzlich darauf hin, dass der Auslöser des Fiebers (Zahnen, Erkältung etc.) irrelevant ist und das Kind bei jeder Art von Fieber 48 Stunden fieberfrei sein muss!

L - Leitbild

In unserer pädagogischen Arbeit hat der Leitspruch „Hilf es mir selbst zu tun. Zeige mir wie es geht…“(siehe Konzeption) von Maria Montessori eine bedeutsame Rolle. Hierbei ist es uns wichtig die Kinder in ihrem Handeln zu unterstützen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Dabei bietet ein gut strukturierter Tagesablauf den Kindern Sicherheit.

M - Morgenkreis

Im Morgenkreis wollen wir den neuen Tag und die Kinder begrüßen. Er findet täglich von ca. 8:45 Uhr – 9:00 Uhr in den jeweiligen Gruppen statt. Der Ablauf ist jeden Tag ähnlich. Der Morgenkreis stärkt das „Wir“-Gefühl und somit die Gruppengemeinschaft Nach dem Morgenkreis beginnt die Brotzeit.

N - Natur

Für uns ist es sehr wichtig, dass wir so oft wie möglich rausgehen. Wir gehen in unseren Garten, den den Kindern vielfältige Spielmöglichkeiten bietet Des Weiteren unternehmen wir gerne Spaziergänge in die nahe Umgebung(Bauhof, Edeka, Spielplatz…) Dafür ist es notwenig, dass die Kinder dem Wetter enstprechende Kleidung tragen bzw. an ihrer Garderobe haben.

O - Öffnungszeiten

Unsere Öffnungszeiten sind wie folgt:

Montag bis Freitag von 7:00 – 16:00

 

Die Öffnungszeiten werden nach Auswertung der jährlichen Bedarfsanalyse festgelegt und bekannt gegeben.

P - Portfolio

Portfolio ist die Zusammenstellung verschiedener Dokumente, die die Entwicklung des Kindes festhalten und damit für das Kind erfahrbar machen z. Bsp. Kunstwerke, Lieder, Fotos von der Freispielzeit und besonderen Anlässen. Kindes. Die Kinder haben während des Freispiels die Möglichkeit selbstständig ihren Portfolioordner anzuschauen.

 

Der Portfolioordner wird im letzten Krippenjahr zur Abschiedsfeier des Kindes überreicht.

Q - Qualität

Wir hoffen, dass Sie mit unserer Arbeit zufrieden sind.  Bei der jährlichen Elternumfrage aber auch im täglichen Austausch, nehmen wir gerne konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge und Lob entgegen. Eine qualitative Weiterentwicklung ist uns sehr wichtig, daher reflektieren wir in Dienstbesprechungen oder gruppeninternen Gesprächen regelmäßig unser Handeln. Wir legen großen Wert auf Fort- und Weiterbildungen, um einen hohen Qualitätsstandard gewährleisten zu können.

R - Rituale

Für ihr Kind sind Rituale sehr wichtig. Sie geben ihnen den Halt und die Sicherheit und das Vertrauen in der Gemeinschaft. Durch den regelmäßigen Besuch in der Krippe lernen die Kinder schnell unsere Rituale, wie z. B. Morgenkreis, Essensituation, kennen.

S - Schlafen

Für die Kinder ist ein Krippentag sehr aufregend und spannend. Jedes Kind hat ein individuelles Ruhebedürfnis.

 

In unseren Schlafräumen befindet sich für jedes Kind ein eignes Bettchen, in dem sie sich optimal erholen können. Damit für die Kinder eine Erholung möglich ist, ist eine Ruhezeit von 12.15- 13.45 Uhr festgelegt.

T - Träger

Der Träger unserer Kinderkrippe ist die Gemeinde Scheyern, im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

U - Übergang von der Krippe in den Kindergarten

Übergänge stellen Kinder vor eine große Herausforderung. Damit der Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten fließend verläuft, helfen wir ihrem Kind bei der positiven Gestaltung dieses Überganges. Wir sprechen mit den Kindern viel über das Geschehen im Kindergarten oder schauen uns z.B. Bilderbücher zu diesem Thema an.  Das Kind übernimmt die Rolle eines „großen“ Kindes. Erste Kontakte werden durch gegenseitige Besuche oder das gemeinsame Feiern von Festen geschaffen. Die Kinder lernen ihre nächsten Bezugspersonen kennen und bekommen die Möglichkeit, sich langsam an den neuen Bereich heranzutasten. Zudem werden jährlich die „großen“ Kinder beim gemeinsamen Abschlusspicknick geehrt und verabschiedet.

 

Schlauwiner

Hier dürfen alle Kinder, die das nächste Jahr in den Kindergarten wechseln, teilnehmen. Für unsere „Schlauwiner – Kinder“ wird jeden Mittwoch ein gezieltes pädagogisches Angebot vorbereitet, dass auf die Bedürfnisse der „Großen“ abgestimmt ist.

V - Vertrauen

Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sowohl die Kinder, als auch die Eltern, Freunde und Geborgenheit erleben. Wir begegnen Ihnen freundlich und sie sind bei uns willkommen. Wir geben den Kindern von Anfang an einen sicheren Rahmen, sowie immer wiederkehrende Elemente im Tagesablauf, die für sie vertraut sind.

W - Wochenplan

Vor den jeweiligen Gruppentüren hängt der Wochenplan, der täglich von uns geführt wird.

Mit dem Wochenplan wird dokumentiert, was wir am jeweiligen Tag mit den Kindern unternommen haben.

X - Xylophon

Musikalische Früherziehung ist uns wichtig.

Neben dem Singen von Liedern (Morgenkreis, gruppenübergreifende Singkreise, Freispiel), stehen auch diverse Musikinstrumente für die Kinder zur Verfügung.

Y - Hygieneartikel

Windeln, Pflegecremes und Feuchttücher bringen Sie für Ihr Kind mit. 

Jede Familie bringt zum Anfang des Krippenjahres eine Großpackung Taschentücher für die jeweilige Gruppe mit.

Z - Zum Schluss

Hoffen wir, dass wir Ihnen einige Fragen über unser Haus beantworten konnten.

Für uns ist es sehr wichtig, dass sich Ihr Kind und auch Sie sich wohl fühlen und eine angenehme, freundliche Atmosphäre in unserem Haus erleben. Wir wünschen uns eine schöne gemeinsame Zeit!

Ihr Krippenteam

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